2010-03-10
Frühlingserwachen im Schnee
Es fühlte sich an wie ein Irrtum im Kalender: Das Frühlingskonzert am vergangenen Samstagabend fand an einem Tag statt, der von einem lang anhaltenden Schneegestöber und sinkenden Temperaturen unter dem Nullpunkt geprägt war.
Aber die vielen Musiker, die die Saiten und die Stimmbänder zum Schwingen brachten, ließen sich davon nicht beeindrucken. „Frühlingserwachen – ein musikalisch-literarischer Abend zum Frühlingsbeginn“, so stand es auf der Werbung und dem Programmblatt. Ob nun die Bläser etwas aus Elgars „Pomp and Circumstance“ erklingen ließen, das Schulorchester Griegs „Morgenstimmung“ aus Peer Gynt und „La Primavera“ aus den vier Jahrezeiten darbot oder der Glockenchor das Mozart-Lied „Komm, lieber Mai und mache…“ mit Carmen Piesslinger (Flöte) intonierte, man spürte förmlich die lauen Frühlingslüfte durch den Raum wehen. Etliche Schüler spielten auf der Geige oder am Flügel Musik zum Thema, und Österreich-Chor und –orchester trugen zum Abschluss das beeindruckende „Gloria“ von Manfred Pickhardt vor, mit dem der Schöpfer der erwachenden Natur besungen und geehrt wurde.
Dazwischen gab es die literarischen Einlagen in der Form von Gedichten: Goethe, von Hofmannsthal und Kästner waren mit ihrer jeweiligen Hommage an die Frühlingszeit zu hören, und eine ganz besondere Einlage lieferten einige Schüler der ORG 5: Unter der Leitung unseres Deutschlehrers Marcel Illetschko trugen Aline Kovar, Sophie Romain, Naomi Templ und Samuel Lutz gekonnt einen herzerfrischenden und erheiternden Sketch zum Thema Frühlingsgefühle vor.
Der Abend war eine gelungene Mischung aus besinnlicher und heiterer Musik und nachdenklichen und fröhlichen Gedanken, die den Schnee und die Temperaturen draußen vergessen ließen. Allen wurde klar: Der Frühling kommt, und wir dürfen uns darauf freuen. Wir danken allen, die dieses Konzert möglich gemacht haben.
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(Bildquelle: Florian Huber)











































